Interview Alexander Granitz

Alexander Granitz

Von wo kommst du gerade?

Das ist normalerweise die erste Frage meiner kleinen Tochter, wenn ich nach Hause komme. Diesmal von Italien, wo ich das Meer an der nördlichen Adria genoss.

 

Wie erklärst du deinen Töchtern, was du konkret arbeitest?

Diese Aufgabe ist gar nicht so einfach. Vor allem muss ich die beiden beruflichen Tätigkeiten trennen. Einmal bin ich quasi Kindergärtner und Lehrer für „Große“ und ein anderes Mal „schicke ich Fremde Leute in den Urlaub“. (J wieder) Einerseits bin ich „Lehrer“ für die „Großen“ und andererseits gebe ich anderen Autos, in denen sie schlafen können, um in den Urlaub zu fahren.

 

Macht dir deine Arbeit Spaß?

Ich sehe meinen Job nicht als „Arbeit“ an, sondern als Berufung. Es macht mir so viel Freude mit Menschen zusammen zu arbeiten, dass ich es schon fast als Leidenschaft bezeichnen möchte. Spaß habe ich vor allem mit jenen Personen, die sich fortbilden oder weiterentwickeln WOLLEN.

 

Wenn du dich in fünf Wörtern beschreiben müsstest, welche wären das?

bodenständig

ehrgeizig

freiheitsliebend

querdenkend

ehrlich

 

Bier oder Wein?

Bier auf Wein, lass es sein, Wein auf Bier, das rat ich dir! Ein Bierchen in der Freizeit geht sozusagen „zwischendurch“. Wein trinken ist Genuss und gehört zelebriert. Als Burgenländer sitze ich an der Quelle, mit vielen wirklich guten Winzern in der nahen Umgebung.

 

Wo kann man dich oft finden?

Abgesehen vom Büro und im Auto, findest du mich oft am Neusiedlersee. Der See ist meine Heimat und ich bewege mich gerne auf diesem einzigartigen Gewässer.

 

Gibt es ein Motto, dass deine Arbeit und den See verbindet?

Ja. Einerseits ist es „carpe diem“, also nutze den Tag. Und anderseits hat Aristoteles einen schlauen Spruch von sich gegeben: „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“ Das gilt nicht nur beim Segeln, sondern genauso im täglichen Leben, also auch in der Arbeitswelt. Dieses Motto und diese Einstellung versuche ich stets auch in meinen Trainings zu vermitteln.

 

Welches ist das Feedback, auf das Du am meisten stolz bist?

Papa, ich habe dich auch lieb!

 

Und beruflich?

Wenn ich mich richtig erinnere lautete dies so: „Alex, ich bin seit fast drei Jahrzehnten in diesem Unternehmen und dass war das mit Abstand beste Training – Danke dafür“. Diese ehrlichen Worte von einem arrivierten und erfolgreichen Mitarbeiter in der Versicherungsbranche zu hören, hat mich vor Jahren stolz gemacht. Mittlerweile ist mein Ziel genau dieses „Erlebnis“ jedem Teilnehmer bei jedem Training zukommen zu lassen.

 

Eine letzte Frage, welches Ziel hast du „noch“?

Kennst du „Pinky and the Brain“?

 

Und abgesehen von der Weltherrschaft?

Jeden Tag, der kommt genießen. Und das persönliche Glück teilen, das ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.